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Liebe Besucherinnen und Besucher,

herzlich willkommen auf der Seite der Senatorin für Inneres und Sport.

Innen- und Sportsenatorin Dr. Eva Högl
Innen- und Sportsenatorin Dr. Eva Högl

Hier finden Sie Informationen über die senatorische Behörde und die ihr zugeordneten Ämter und Abteilungen – Polizei, Feuerwehr, Landesamt für Verfassungsschutz, Statistisches Landesamt sowie das Bürger-, Migrations-, Standes-, Ordnungs- und Sportamt. Oberstes Ziel ist die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger des Landes Bremen. Es gibt aber auch viele andere Aufgaben, die in unseren Zuständigkeitsbereich fallen, angefangen bei A wie Apostillen über H wie Härtefallkommission bis Z wie Zentrale Antikorruptionsstelle.

Wir haben auf dieser Seite die wichtigsten Mitteilungen, Dokumente und Links über unsere Arbeit zusammengestellt. So können Sie sich jederzeit über die innenpolitischen Themen und Entwicklungen informieren.

Es grüßt Sie
Innen- und Sportsenatorin Dr. Eva Högl

Sportdeputation beschließt über 1,3 Millionen Euro für Bremer Vereine

„SportInvest“ stärkt die Sportförderung zusätzlich
Die Deputation für Sport hat am Mittwoch (29. April) über zwei Vorlagen beraten und dabei insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro für den Bremer Vereinssport auf den Weg gebracht – aus zwei verschiedenen Fördertöpfen.

Reguläre Sportförderung: 728.000 Euro für laufende Projekte
Aus der regulären Sportförderung bewilligte die Deputation Vereinsanträge in Höhe von rund 728.000 Euro. Diese Mittel sind Teil des jährlichen Sportförderprogramms des Landes Bremen und fließen in laufende Vereinsprojekte, Energiekosten sowie Investitionen in die Vereinsinfrastruktur.

Förderprogramm „SportInvest“ erfährt starke Resonanz
Das vom Senat initiierte Förderprogramm „SportInvest“ stößt auf große Resonanz. Seit dem Start im März 2026 können Vereine beim Sportamt Anträge für Sanierungen, Bauinstandsetzungen und Klimaschutzmaßnahmen an vereinseigenen Anlagen stellen. Der Landessportbund Bremen hatte ein entsprechendes Programm angeregt und seine Expertise in die Erarbeitung der Förderrichtlinien eingebracht. Jetzt, nach knapp sechs Wochen, sind bereits 86 Prozent der bereitstehenden Mittel in Höhe von einer Million Euro gebunden.
Mit Beschluss der Sportdeputation werden 18 eingereichte und geprüfte Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,2 Millionen Euro in „SportInvest“ überführt, ohne dass die Vereine erneut
Anträge stellen müssen. Das Land Bremen übernimmt bis zu 600.000 Euro, also maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten.

Sportsenatorin Dr. Eva Högl: „Die hohe Nachfrage zeigt, wie groß das Interesse in unseren Sportvereinen ist – und wie engagiert die Verantwortlichen vor Ort sind. Mit ‚SportInvest' helfen wir gezielt da, wo Sanierungsmaßnahmen dringend gebraucht werden." Angesichts der großen Nachfrage setzt sich die Innensenatorin dafür ein, das Programm 2027 fortzuführen.

Über "SportInvest"
„SportInvest" fördert Sanierung, Bauinstandsetzung und Klimaschutzmaßnahmen an vereinseigenen Anlagen mit bis zu 50 Prozent der Kosten, maximal 125.000 Euro pro Verein. Für 2026 stehen eine Million Euro bereit. Anträge sind bis zum 31. Oktober 2026 beim Sportamt Bremen möglich: www.sportamt.bremen.de

Katastrophenschutz und Zivile Verteidigung: Senat investiert 2,5 Millionen Euro in digitalen Katastrophenschutz

Der Senat hat heute beschlossen, den Katastrophenschutz in Bremen weiter zu stärken. Dafür werden insgesamt 2,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln investiert. Die Mittel stammen aus dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG).

Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Krisen kommen selten angekündigt. Damit Bremen im Ernstfall schnell und gezielt handeln kann, brauchen wir eine moderne Infrastruktur und digitale Werkzeuge, auf die sich alle verlassen können. Diese Investitionen sorgen dafür, dass unser Katastrophenschutz modern, digital und rund um die Uhr einsatzbereit ist."

Was wird konkret umgesetzt?
Erstens bekommt der Katastrophenschutz eine neue Software. Sie hilft dabei, in Krisensituationen schnell und geordnet zu handeln: Lagen können angezeigt, Entscheidungen dokumentiert und alle Beteiligten koordiniert werden. Die Software wird auch mit der Feuerwehr Bremen verbunden und ist auf Abstimmung mit Hamburg, Niedersachsen und Bremerhaven ausgelegt. Die Kosten betragen 1,5 Millionen Euro.

Zweitens werden bis Ende 2027 die Räume des Katastrophenschutzstabes ausgebaut und modernisiert. Die bisherigen Räumlichkeiten reichen für komplexe Krisen nicht mehr aus. Dann steht ein dauerhaft betriebsbereiter Stab zur Verfügung – rund um die Uhr, auch bei Stromausfall oder Ausfall der Kommunikation. Dafür werden unter anderem Notstromversorgung, sichere IT-Ausstattung und moderne Technik zur Lagedarstellung beschafft. Die Kosten betragen 1,0 Millionen Euro.

Was haben die Menschen davon?
Bremen ist besser auf Krisen vorbereitet – ob Extremwetter, großflächige Stromausfälle oder andere Notlagen. Behörden können schneller reagieren und besser zusammenarbeiten. Die Bevölkerung wird im Ernstfall wirkungsvoller geschützt. Gleichzeitig stärkt Bremen damit auch seine Fähigkeiten zur Zivilen Verteidigung.

Illegales Glücksspiel in Bremen Hastedt aufgedeckt

Ordnungsamt verhängt Bußgeld in Höhe von 12.000 Euro
Das Ordnungsamt Bremen hat bei der Kontrolle einer Gaststätte im Stadtteil Hastedt schwere Verstöße gegen den Spielerschutz festgestellt.

Wer an einem Spielgerät in einer Gaststätte spielen will, muss sich vorher ausweisen. Der Betreiber ist gesetzlich verpflichtet zu prüfen, ob die Person für Glücksspiele gesperrt ist – etwa weil sie spielsüchtig ist und sich selbst hat sperren lassen. Dafür muss jedes Spielgerät mit dem bundesweiten Sperrsystem OASIS verbunden sein. Erst nach dieser Prüfung darf das Gerät mit einer Freischaltkarte zum Spielen freigegeben werden.

In der kontrollierten Gaststätte war nichts davon der Fall: Die Spielgeräte waren dauerhaft freigeschaltet, obwohl niemand spielte. Das Prüfgerät für die Spielersperre war nicht angeschlossen. Damit konnte jeder an den Automaten spielen – auch Menschen, die wegen einer Spielsucht eigentlich gesperrt sind. Der Betreiber hatte den gesetzlich vorgeschriebenen Schutz für gefährdete Spielerinnen und Spieler vollständig ausgehebelt.

Die Auswertung der in den Geräten gespeicherten Spieldaten ergab: In der Vergangenheit wurde an den Automaten gespielt, ohne dass auch nur eine einzige Prüfung stattgefunden hat. Aus diesen Daten ließ sich auch errechnen, wie viel Geld der Betreiber durch den rechtswidrigen Betrieb eingenommen hat – rund 5.600 Euro. Dieser unrechtmäßige Gewinn wurde bei der Festsetzung des Bußgelds berücksichtigt: Das Ordnungsamt hat eine Geldbuße von 12.000 Euro verhängt. Zusammen mit Gebühren und Auslagen ergibt sich ein Gesamtbetrag von rund 12.600 Euro.

Innensenatorin Dr. Eva Högl sagt dazu: „Illegales Glücksspiel ist keine Kleinigkeit. Es zerstört Existenzen. Menschen mit einer Spielsucht verlieren ihr Geld, ihre Arbeit, nicht selten ihre Familie. Wer die gesetzlichen Schutzregeln bewusst umgeht, nimmt das in Kauf – und das dulden wir nicht. Das Ordnungsamt hat hier hervorragende Arbeit geleistet. Meine klare Ansage: Wir kontrollieren weiter, wir greifen durch, und wir werden jeden Verstoß konsequent ahnden."

Zukunftstag im Innenressort: Polizei und Feuerwehr Bremen öffnen ihre Türen für junge Menschen

23. April 2026

Am bundesweiten Zukunftstag öffnen Polizei und Feuerwehr Bremen ihre Türen – und zeigen heute rund 320 Schülerinnen und Schülern, was es bedeutet, Sicherheit für eine ganze Stadt zu verantworten. Sie geben Einblicke in die spannende Arbeit der Sicherheitsbehörden.

Innensenatorin Dr. Eva Högl betont: „Der Zukunftstag ist eine hervorragende Gelegenheit für junge Menschen, Berufe kennenzulernen, die für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Polizei und Feuerwehr leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Menschen. Wer sich für eine Ausbildung in diesen Bereichen entscheidet, wählt nicht nur einen abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Beruf, sondern auch einen Weg mit sehr guten Entwicklungs- und Perspektivmöglichkeiten.“

Rund 40 Schülerinnen und Schüler erleben heute an unterschiedlichen Feuerwehr-Standorten bei praktischen Vorführungen verschiedene Einsatztechniken und kommen mit erfahrenen Feuerwehrleuten ins Gespräch. Die Polizeien in Bremen und Bremerhaven geben rund 280 Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, einen direkten Einblick in den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte zu erhalten und sich über die verschiedenen Aufgabenbereiche zu informieren. Besondere Highlights sind die Begegnung mit dem SEK sowie die Vorführung der Diensthunde und der Wasserwerfer. Ziel ist es, jungen Menschen frühzeitig Perspektiven für eine Ausbildung im Bereich der Inneren Sicherheit aufzuzeigen. Das Interesse war auch in diesem Jahr wieder ungebrochen hoch: Die insgesamt 320 Plätze am Zukunftstag waren in kurzer Zeit alle vergeben.

Das Ressort für Inneres und Sport bietet attraktive Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern. Daher beteiligen sich auch die zugeordneten Ämter am Zukunftstag und ermöglichen einzelnen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihre Arbeit. Dr. Högl: „Sicherheit entsteht nicht nur im Einsatz – sie braucht auch Menschen, die im Hintergrund verlässlich arbeiten: im Bürgeramt, im Ordnungsdienst, im Standesamt oder in der Verwaltung. Wer beim Land Bremen arbeitet, hält das tägliche Leben der Menschen in der Stadt am Laufen.“

Neugierig geworden? Auf unserem Instagram-Kanal stellen wir verschiedene Bereiche vor. Die ersten sechs Beiträge sind schon online: Bürgeramt, Feuerwehrschule, Statistisches Landesamt, Sportamt, Standesamt sowie Fundamt. Und das ist erst der Anfang – weitere Einblicke folgen.

Warnungen auf großen Info-Screens vor Angriffen fremder Nachrichtendienste

Auf Info-Sreens warnt der Bremer Verfassungsschutz vor Gefahren
Auf Info-Screens warnt der Bremer Verfassungsschutz vor Gefahren

22. April 2026

Der Verfassungsschutz Bremen nutzt ab sofort die großen Info-Screens des Medienhauses Ströer, um die Bevölkerung direkt vor aktuellen Bedrohungen zu warnen. Den Anfang macht eine Warnmeldung zu einer sogenannten Phishing Kampagne, die ausländischen Nachrichtendiensten zugerechnet wird. Der Begriff Phishing kommt vom englischen Wort „fishing“ (Angeln) – die Schreibweise ist ein Slangwort aus der Welt der Hacker. Beim Phishing versucht jemand, Personen dazu zu bringen, sensible Informationen wie Passwörter, Pins oder persönliche Daten preiszugeben.
Die Angreifer „angeln“ also nach Daten, indem sie sich als jemand ausgeben, dem man vertraut – wie zum Beispiel einem angeblichen technischen Support-Team eines Messengerdienstes. In jüngster Vergangenheit war dies unter anderem beim Messengerdienst „Signal“ zu beobachten. Die Akteure behaupten dabei, dass ein akutes Sicherheitsproblem bestünde und ohne schnelles Handeln der sofortige Verlust aller Daten drohe. Dabei können sie einen enormen Druck auf ihre potenziellen Opfer ausüben. Ziel sind Beschäftigte in Unternehmen, Behörden, Medien, aus dem politischen wie militärischen Bereich aber auch Privatpersonen.
Auf die Bedrohung hatten zuvor auch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) hingewiesen. Der Verfassungsschutz geht nun über die digitalen Außenmedien von Ströer, die unter anderem an vielbefahrenen Straßen, Verkehrsknotenpunkten der Stadt und an Haltestellen stehen, neue Wege der direkten Warnung der Bevölkerung.
Grundlage ist ein Kooperationsvertrag zwischen dem LfV Bremen und Ströer – der erste seiner Art in Deutschland.
Künftig sind über diesen Weg im Land Bremen weitere Kampagnen zu Desinformation, hybriden Bedrohungen und aktuellen Entwicklungen im Extremismus geplant. Die Meldungen erscheinen anlassbezogen und werden eng mit dem BfV sowie der Polizei Bremen abgestimmt.

Dr. Eva Högl, Senatorin für Inneres und Sport: „Bedrohungen wie Phishing durch fremde Nachrichtendienste sind real und treffen Menschen mitten im Alltag. Wir informieren deshalb dort, wo Menschen sind – nicht nur im Internet oder in Fachmedien. Bremen geht damit einen neuen Weg in der Sicherheitskommunikation. Und wir fangen gerade erst an."

„Der Bremer Verfassungsschutz übernimmt mit diesem Projekt eine Vorreiterrolle“, so Thorge Koehler, Leiter des Labdesamtes für Verfassungsschutz in Bremen. „Wir wollen über diese unmittelbare Warnung an die Bevölkerung Aufmerksamkeit erzeugen und noch mal andere Gruppen erreichen als bisher.“

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Landesamtes für Verfassungsschutz Bremen.

Verstärkung für die Feuerwehr Bremen – 16 neue Kräfte im Rathaus vereidigt

Foto: Feuerwehr Bremen

16. April 2026

In feierlichem Rahmen wurden am heutigen Vormittag 16 neue Kollegen der Feuerwehr Bremen im Kaminsaal des Bremer Rathaus vereidigt. 13 Brandmeister-Anwärter, ein zuversetzter Beamter, ein Brandreferendar in der Ausbildung sowie ein Brandreferendar für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst legten in dem historischen Ambiente ihren Eid ab. Zahlreiche Gäste aus der Politik und von Bremer Organisationen sowie Familienangehörige begleiteten die Zeremonie.

Die neuen Mitarbeiter bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen in die Feuerwehr Bremen: Vom jungen Berufseinsteiger, über Notfallsanitäter, bis hin zu Quereinsteigern mit handwerklichem Hintergrund, Kaufleute bis zum Koch und einem Augenoptiker, die sich bewusst für den Berufswechsel entschieden haben. Staatsrat Olaf Bull betonte in seiner Ansprache: „Was alle eint, ist ihre Bereitschaft, sich für das Gemeinwohl einzusetzen – sei es im Einsatzdienst, in der Verwaltung oder in der Ausbildung“.

In dem aktuellen Jahrgang ist bedauerlicherweise keine Frau vertreten. Die Feuerwehr Bremen arbeitet daher weiterhin intensiv daran, den Anteil von Frauen zu erhöhen. Mit dem neuen Frauenförderplan sollen künftig mehr junge Frauen für die Feuerwehr gewonnen werden.

Staatsrat Bull schloss mit einem Dank im Namen des Senats: „Wer sich für die Feuerwehr entscheidet, übernimmt Verantwortung für andere – oft unter großen Gefahren und unter Einsatz des eigenen Lebens. Das verdient höchsten Respekt. Dafür gebührt Ihnen höchster Respekt und unsere Unterstützung. Der Senat steht an Ihrer Seite – mit guter Ausstattung, moderner Ausbildung und verlässlichen Rahmenbedingungen“.

Aktuell verfügt die Feuerwehr Bremen über rund 760 Stellen für die Berufsfeuerwehr: für den 24-Stunden-Einsatzdienst auf den sieben Feuer- und Rettungswachen und der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle sowie für die Aufgaben in den Fachabteilungen, Referaten, Werkstätten und Stabseinheiten.

Bremen ehrt seine jungen Sporttalente

Urkunden und Medaillen für die jungen Sporttalente
Urkunden und Medaillen für die jungen Sporttalente

9. April 2026

Sportsenatorin Dr. Eva Högl zeichnet 189 junge Athletinnen und Athleten im Bremer Rathaus für ihre sportlichen Erfolge 2025 aus – von Beachhandball, Faustball, Fechten, Judo, über Kanu und Kanuslalom, Karate, Korbball, Leichtathletik, Prellball, Rhythmische Sportgymnastik, Schwimmen, Segeln bis hin zu Tanzen, Volleyball, Gehörlosen-Badminton, Gehörlosen-Leichtathletik und Gehörlosen-Schwimmen.

Dr. Högl: "Was diese jungen Menschen geleistet haben, verdient höchsten Respekt – und macht Bremen stolz. Jede einzelne Leistung, die wir heute feiern, steht für unzählige Stunden Training, für Entschlossenheit, Teamgeist und Freude am Sport. Die Sportlerinnen und Sportler haben bewiesen, dass Ausdauer und Leidenschaft zum Ziel führen. Diese Stärken werden sie weit über den Sport hinaus begleiten. Sie sind ein Vorbild für alle jungen Menschen in Bremen, die ihren eigenen sportlichen Weg noch vor sich haben."

Ihr Dank gilt ausdrücklich auch den Eltern und Lehrkräften sowie den Vereinen, den Trainerinnen wie Trainern sowie allen Ehrenamtlichen, die diesen Erfolg erst möglich machen.

Lebensretterin und Lebensretter werden öffentlich belobigt

Innensenatorin Dr. Högl überreicht Lebensrettern heute Urkunde
Innensenatorin Dr. Högl überreicht Lebensrettern heute Urkunde

8. April 2026

Am 15. Januar 2026 kam es in einem Supermarkt in der Bremer Neustadt zu einem Vorfall: Eine Mutter übergoss sich und ihre beiden kleinen Söhne – 4 und 8 Jahre alt – mit Brennspiritus. Als sie versuchte, die Kinder anzuzünden, griffen drei Menschen sofort ein. Der Marktleiter des Supermarkts entwand der Frau immer wieder Feuerzeuge, die sie aus ihren Taschen zog – so lange, bis die Polizei eintraf. Eine Kundin entriss ihr die Spiritusflasche und wurde dabei selbst mit dem Stoff bespritzt. Ihr Mann hielt die Frau fest, bis Hilfe kam.

Eine Entscheidung in Sekundenbruchteilen. Zwei Kinder, die heute noch leben.

Heute zeichnete Innensenatorin Dr. Eva Högl die drei Lebensretterinnen und Lebensretter aus: „Sie haben nicht gezögert, nicht weggeschaut – sie haben gehandelt und damit zwei Kindern das Leben gerettet. Dafür bin ich von Herzen dankbar".

Zum Erfolg der Sonderkommission „Fokus“ nach Schüssen in Bremen

6. April 2026

Erfolgreicher Abschluss: 61 neue Polizeikommissarinnen und -kommissare starten in den Dienst

Zeugnisverleihung heute in der Oberen Rathaushalle
Zeugnisverleihung heute in der Oberen Rathaushalle

26. März 2026

Nach erfolgreichem Abschluss ihres dreijährigen Studiums an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung erhielten heute 61 Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare in der Oberen Rathaushalle ihre Zeugnisse. 50 von ihnen werden von nun an die Polizei Bremen und 11 die Ortspolizeibehörde Bremerhaven weiter verstärken.

Innensenatorin Dr. Eva Högl: „In einer Zeit, in der der Ton in unserer Gesellschaft rauer geworden ist und Einsatzkräfte immer häufiger gefordert sind, entscheiden sich die neuen Kolleginnen und Kollegen bewusst für Verantwortung, für Rechtsstaatlichkeit und für den Schutz unserer Demokratie. Sie stehen für eine Polizei, die Vertrauen schafft, die präsent ist und die unser gemeinsames Zusammenleben sichert. Dafür gebührt ihnen großer Respekt – und unser uneingeschränkter Rückhalt für ihren Weg in diesem anspruchsvollen, aber erfüllenden Beruf.“

Die 25 Frauen und 36 Männer hatten am 1. April 2023 ihr Studium an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung begonnen. Die Zeugnisverleihung für den ersten Teil dieses Jahrgangs fand bereits im vergangenen Herbst statt. Hier wurden bereits 101 Beamtinnen und Beamte ernannt.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde den Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren der akademische Grad „Bachelor of Arts“ verliehen und sie erhielten ihre „Diploma Supplements“ sowie ihre Ernennungsurkunden.

Ab dem 15. März 2026 gilt wieder Anleinpflicht für Hunde

Leinenpflicht für Hunde ab 15. März 2026
Leinenpflicht für Hunde ab 15. März 2026

15. März 2026

Ab dem 15. März beginnt die Brut- und Setzzeit. Bis zum 15. Juli gilt dann außerhalb des bebauten Stadtgebiets die Anleinpflicht für Hunde. In diesen Wochen bringen viele Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt – und der braucht besonderen Schutz.
Rehkitze, Bodenbrüter und andere Jungtiere retten sich bei Gefahr nicht durch Flucht – sie ducken sich ins Gras und verharren regungslos. Für freilaufende Hunde sind sie dadurch kaum zu sehen. Schon ein kurzes Aufscheuchen kann für die kleinen Tiere schwerwiegende Folgen haben.
Die Anleinpflicht gilt auf Äckern, Wiesen und Feldwegen, in größeren Baumbeständen sowie auf Deichen außerhalb des bebauten Stadtgebiets – etwa in der Hemelinger Marsch. Das ganze Jahr über besteht Anleinpflicht in Fußgängerzonen, Garten-, Park- und Grünanlagen wie dem Bürgerpark, den Wallanlagen oder am Osterdeich sowie in Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten wie dem Hollerland, den Blockland-Burgdammer Wiesen, dem Werderland und den Borgfelder Wümmewiesen.
Wer einen Hund hat, trägt Verantwortung – auch für die Natur. Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer leisten mit dem Anleinen in dieser sensiblen Zeit einen konkreten Beitrag zum Schutz der heimischen Tierwelt.

Hundeführerschein ab 1. Juli 2026

Hund sicher an der Leine führen

Fragen und Antworten

7. Mai 2025

Ab Juli 2026 wird die Sachkundeprüfung für Hundehalter verpflichtend – denn nicht jeder ist den Bedürfnissen und der Verantwortung eines Hundes gewachsen. Fehlende Zeit, mangelnde Erziehung oder Unwissen führen oft zu Problemen – für Mensch, Tier und überlastete Tierheime. Die Sachkundeprüfung soll dem vorbeugen. WEITER

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